![]() | ||||||||
hsi – Helm Stierlin InstitutDas Helm Stierlin Institut hsi ist ein national und international renommiertes Zentrum für Systemische Psychotherapie, Beratung und Supervision sowie für Systemische Weiterbildung und Forschung. Es steht in der Tradition der 1974 von Prof. Dr. Dr. Helm Stierlin begründeten Heidelberger Familientherapie und der 1984 von Ingeborg Rücker-Embden-Jonasch, Fritz B. Simon, Gunther Schmidt, Gunthard Weber u.a. in enger Kooperation mit Kollegen aus Palo Alto und Mailand gegründeten „Internationalen Gesellschaft für Systemische Therapie“ (IGST). 2002 legten Andrea Ebbecke-Nohlen, Carmen Kindl-Beilfuß, Gunther Schmidt, Jochen Schweitzer, Fritz B. Simon und Gunthard Weber den Grundstein für das hsi. Seither haben Elisabeth Nicolai, Rüdiger Retzlaff sowie zahlreiche GastdozentInnen unser Team verstärkt.
Unsere TeilnehmerInnen kommen aus dem gesamten deutschen Sprachraum. Wir ermuntern sie, ihre eigenen Erfahrungen und Erfindungen aktiv in die Weiterbildung mit einzubringen, was dieser ihren innovativen Laborcharakter verleiht. Neue Bücher aus dem hsi, derzeit Andrea Ebbecke-Nohlens „Einführung in die systemische Supervision“, Arist von Schlippes und Jochen Schweitzers „Systemische Interventionen“ sowie Jochen Schweitzers und Elisabeth Nicolais „SYMPAthische Psychiatrie, sind Teil des Inputs der Lehrenden“. Was gibt es Neues im hsi?In diesem Jahr wird Andrea Ebbecke-Nohlen, seit 2002 Gründungsvorsitzende des hsi, nach acht Jahren intensiver Aufbauarbeit die Leitung des Instituts abgeben. Sie nimmt für 2011 eine berufliche Auszeit und geht mit ihrem Mann auf Weltreise. Wir danken ihr für die erfolgreiche Arbeit und ihr großes Engagement für das Wohl des Instituts und freuen uns darauf, sie 2012 als Lehrtherapeutin wieder im hsi dabei zu haben. Elisabeth Nicolai übernimmt als neue 1. Vorsitzende gemeinsam mit Jochen Schweitzer und Gunther Schmidt als weiteren Vorstandsmitgliedern die Leitung des Instituts. Elisabeth Nicolai ist erfahrene Lehrtherapeutin am hsi und seit 2005 Professorin für systemische Familienberatung an der Ev. Hochschule Ludwigsburg. Wir wünschen ihr ein gutes Gelingen. Mechthild Reinhard ist als neues Mitglied im LehrtherapeutInnenteam des hsi aufgenommen worden. Sie hat gemeinsam mit Gunther Schmidt die Psychosomatische Klinik „Systelios“ in Siedelsbrunn im Odenwald aufgebaut. Als Diplompädagogin bringt sie zudem umfangreiche Erfahrungen aus der Lern- und Lehrförderung mit und hat im hsi bereits das Curriculum Systemische Pädagogik etabliert. Wir freuen uns auf ihre Dynamik und ihren Ideenreichtum. Seit diesem Jahr bieten wir für interessierte StudentInnen Schnupperkurse an, die die Möglichkeit bieten sollen in drei einzeln buchbaren Modulen verschiedene systemische Arbeitsfelder in Theorie und Praxis vertieft kennenzulernen. Die größte Veranstaltung des hsi im Jahr 2010 ist die Tagung „Vom guten Leben in schwierigen Zeiten“ mit vielen prominenten ReferentInnen aus Philosophie, Theologie, Politik, Wirtschaft, Ther-apie und Beratung, die das hsi zum zehnjährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) vom 16.–18. September 2010 ausrichtet. Highlights sind des Weiteren zwei Foren: Die hsi Curricula „Systemische Therapie und Beratung“ sowie „Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie“ sind inzwischen von beiden Dachverbänden, sowohl der SG als auch der DGSF, zertifiziert. Bei den curricularen Weiterbildungen wird die Weiterbildung „Systemische Supervision“ inhaltlich durch einen Weiterbildungsteil „Systemische Mediation“ (Joseph Rieforth) ergänzt. Ansonsten setzt das hsi nach den vielen Neueinführungen der letzten Jahre (systemische Kinder- und Jugendlichentherapie, Organisationsentwicklung, Coaching, Pädagogik, Multifamilientherapie) bei den curricularen Weiterbildungen vorerst auf Kontinuität. Im Seminarbereich verstärken wir thematisch neben unseren Selbsterfahrungsangeboten insbesondere das Feld der Jugendhilfe mit Seminaren über Gewalt in Familien sowie Kooperation Schule-Jugendhilfe. Das hsi-Praxennetzwerk hat sich seit Oktober 2008 unter der Koordination von Anita Huge-Stöhr etabliert und weiterentwickelt. Ratsuchende und Überweisende haben hier die Möglichkeit, über ein zentrales Beratungstelefon (Telefon 06221/71409-26) und eine eine Empfehlung für ihr Beratungs-, Therapie- oder Überweisungsanliegen zu bekommen. | |||
|
| ||